KaraoQueue (2019)

Ursprünglich kurz vor der COVID-19-Pandemie zur Vereinfachung der Veranstaltungen entwickelt, und dann im späteren Verlauf dieser als Teil von Maßnahmen eingeführt, die es uns ermöglichen sollten, Karaoke-Abende wieder durchzuführen und gleichzeitig den Kontakt zwischen Menschen zu minimieren. Das Tool wurde bis 2025 vom Studentenklub StuK Leipzig verwendet, für den ich es geschrieben habe, während ich dort aktiv involviert war.

Die Gäste können den Liederkatalog durchstöbern (mit Vorschlägen für Lieder, die bei den vorherigen Veranstaltungen häufig gesungen wurden), die Metadaten der Lieder einsehen und sich für ihren Auftritt am Mikro eintragen. Der Moderator des Abends kann die Warteschlange einsehen und Einträge entweder annehmen oder ablehnen. Wenn ein Eintrag akzeptiert wird, wird er (anonym) zu einer Aufzeichnung der gespielten Songs der Veranstaltung sowie zu den Statistiken hinzugefügt, aus denen sich die Vorschläge ableiten.

Das Projekt ist in Python geschrieben und nutzt das Flask-Framework. Die Architektur ist als ältestes meiner überlebenden Projekte sehr simpel; zum Beispiel besteht das Frontend komplett aus handgeschriebenen Jinja-Templates, wobei alles (einschließlich handgeschriebenem JavaScript) inline enthalten ist. Als UI-Framework wird Bootstrap per statischer CSS/JS-Einbindung genutzt.

Auf der Backend-Seite wird eine MariaDB für die Datenspeicherung verwendet, und es können derzeit Katalog-CSV-Dateien im Format von Recisios KaraFun eingelesen werden. Wiedergabestatistiken können exportiert und importiert werden, funktionieren aber nur mit dem entsprechenden Katalog.

Screenshot der Hauptseite

Ansicht der Metadaten eines Songs

Suchansicht mit Vorschlägen

Liste der gespielten Songs des aktuellen Events

Quellcode auf GitHub Von mir für den StuK Leipzig betriebene Instanz